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| "Unabhängige Wähler Gemeinschaft" | |||
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20/07 2009 Nein zum FriedwaldDie Stadt Lohmar plant in Kooperation mit einem kommerziellen Betreiber von Friedwäldern in dem vorhandenen Waldstück entlang der B56 in Lohmar-Heide einen solchen „Friedwald“ einzurichten. Allerdings soll der nicht nur für Lohmarer Bürger sein, sondern für ein Einzugsgebiet mit einem Radius von 150 km. Es umfasst damit nahezu ein Gebiet von Frankfurt bis Münster, von Aachen bis nach Kassel und das gesamte Ruhrgebiet. Dem steht die UWG sehr kritisch gegenüber. Bei einem solchen Einzugsbereich für Bestattungen aus fernen Städten und Gemeinden steht dem Stadtteil Heide und den angrenzenden Gemeindeteilen ein bisher noch nicht zu überschauender Bestattungstourismus bevor. Wirtschaftliche Vorteile für die Stadt Lohmar oder die angrenzenden Kommunen fallen im Gegensatz zur Belastung mit zusätzlichem Straßenverkehr, Abgasen und Zerstörung des Naherholungsgebietes kaum ins Gewicht. Die Stadt Lohmar soll mit einem lächerlich anmutenden 3%-Anteil an den Beerdigungskosten abgespeist werden. Profiteure des Friedwaldes wären an erster Stelle der Betreiber und an zweiter Stelle das Land NRW. Die UWG ist nicht gegen die Einrichtung eines „Friedwaldes“ an sich. Aber es ist zu prüfen, ob sich für Lohmarer Bürger eine solche Form der Bestattung auf einem der bestehenden Lohmarer Friedhöfe oder in Zusammenarbeit mit den Friedhöfen benachbarter Kommunen integrieren lässt. Die seitens der CDU zunächst vehement propagierte Ablehnung des „Friedwaldes“ in Heide ist wohl dem Fraktionszwang zum Opfer gefallen. Bernd Kleinsorge |
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| UWG Lohmar |